Reaktion auf das Massnahmenpaket der Stadt Wetzikon

9. Oktober 2012 Mit Genugtuung nehmen die Jungfreisinnige Bezirk Hinwil das heute verabschiedete Massnahmenpaket des Gemeinderats in Wetzikon zur Kenntnis (Medieninfo aus dem Stadthaus — PDF document, 36Kb).

Insbesondere der so oft durch die Behörden kritisierten Videoüberwachung wird Rechnung getragen, welche unserer Forderungen seit diesem Januar unterstreicht.

Die Stossrichtung der Gemeinde zielt in die gleiche Richtung wie die in der letzten Woche lancierte ePetition "Für einen sicheren Bahnhof Wetzikon". Es freut uns, dass der Gemeinderat auf ein Alkoholverbot am Abend und ähnlichen Massnahmen, welche er uns einst präsentiert hat, verzichtet und mit konstruktiven Vorschlägen etwas gegen die Jugendgewalt machen will. Jedoch wurde bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Massnahme umgesetzt und es gilt genau zu beobachten, inwiefern das Massnahmenpaket umgesetzt wird. Unabhängig von dessen Entwicklung werden wir weiter für unsere ePetition Unterschriften sammeln, so dass unser Forderungspakt weiter im Fokus des Gemeinderats bleibt. Es ist schade, mussten wir erst öffentlich Stellung beziehen, bis die Gemeinde der Bevölkerung endlich die Lösungsansätze der Gemeinde präsentiert.

Weiter begrüssen wir die Bahnhofspatenschaft, in der sich Freiwillige dem SBB Programm "RailFair" anschliessen können. Hierzu muss gesagt werden, dass die Patenschaft in keiner Weise die von uns geforderte vermehrte Polizeipräsenz ersetzt. Bahnhofspaten sind in ihren Kompetenzen stark eingeschränkt, so dass die Polizeipräsenz unabdingbar bleibt.

Zuletzt müssen wir mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, dass ein runder Tisch zum Thema Jugendgewalt von der Gemeinde Wetzikon nicht erwünscht wird. In Ihrer Mitteilung gibt die Behörde selbst zu, die Entwicklung ihrer Stadt verpasst zu haben. Genau um solchen Entwicklungen entgegenzuwirken braucht es einen runden Tisch, der aus Vertretern der Behörden, Parteien und Anwohner besteht.

Wir werden die Entwicklungen weiter aktiv beobachten und mitgestallten mit dem Ziel, eine sichere Umgebung für alle Einwohner zu schaffen.

Bei weiteren Fragen:

Andri Silberschmidt, Präsident, 079 367 58 31

Marcel Peter, Medienverantwortlicher, 079 272 16 87