Für die Einheitsgemeinde in Fischenthal und gegen den Bau eines Pavillons in Bäretswil

22. Februar 2013   Anlässlich der gestrigen Generalversammlung habe die Jungfreisinnigen des Bezirks Hinwil neben den Wahlen des Vorstandes auch die Parolen für die Abstimmungen vom 3. März 2013 gefasst.

In seinem Jahresbericht betonte Andri Silberschmidt (Präsident) die Wichtigkeit der vor einem Jahr neu gegründeten Jungpartei. Sie hätten in den ersten 9 Monaten aufzeigen können, dass sie die aktivste Jungpartei im Bezirk sei und bereits einige Anliegen erfolgreich platzieren konnten (z.B. Jugendgewalt in Wetzikon). Zudem wurde im Oktober mit alt-Bundesrat Merz und Maurus Zeier, Co-Präsident der Jungfreisinnigen, ein super Anlass durchgeführt.

Nach den statuarischen Geschäften, welche allesamt abgenommen wurden, wurde der bisherige Vorstand einstimmig bestätigt. Zudem wird er neu durch Roger Biber, Vorstandsmitglied der FDP Gossau und Mitglied der RPK, verstärkt.

Die Jungfreisinnigen Bezirk Hinwil haben die eidgenössischen und kantonalen Parolen besprochen und weichen nur in einem Geschäft von der Kantonalpartei ab. Der Beschluss des Kantonsrates über die Anpassung des Personalrechts wird zur Annahme empfohlen. Die einzige Bedenken, dass danach keine Lehrer mehr unter einem 10 Stunden Pensum angestellt werden dürfen, erachten wir als vernachlässigbar, da die restlichen Änderungen klare Vorteile bringen und Ausnahmen immer noch bewilligt werden können.

Der Investitionskredit für die KEZO wie auch die neue Gemeindeordnung von Fischenthal, welche eine Einheitsgemeinde fordert, werden zur Annahme empfohlen. Das einzig stossende an der neuen Gemeindeordnung ist, dass sich die Gemeinderäte selber eine Lohnerhöhung zusprechen.

Beim Baukredit über CHF 8 Mio. für die Sanierung der Schulanlage Letten beschlossen die Jungfreisinnigen die Stimmfreigabe. „Die Dringlichkeit der Sanierung ist für uns schwer abschätzbar, weshalb wir nicht abschliessend darüber urteilen können. Was klar ist, dass die sehr hohen Kosten gründlich hinterfragt werden müssen. 8 Millionen CHF für eine Sanierung ist ein grosser Betrag verglichen mit der Einwohnerzahl.“, so Andri Silberschmidt, Präsident der Jungfreisinnigen Bezirk Hinwil. Ganz klar lehnen die Jungfreisinnigen hingegen den Kredit über CHF 2.6 Mio. für die Errichtung eines Pavillons für vor- und nachschulische Kinderbetreuung ab. Umfragen innerhalb der Gemeinden haben gezeigt, dass es momentan genug Angebot von solchen Dienstleistungen gibt. Was private selber erledigen können, muss der Staat nicht auch noch machen, ist das Verdikt der Jungfreisinnigen.

Parolen jfzh: http://jfzh.ch/de/politik/parolen

Parolen jfh: http://www.jf-bezirk-hinwil.ch/de/politik/abstimmungsparolen

Kontakt:

Andri Silberschmidt, Präsident, 079 367 58 31

Sven Zollinger, Vizepräsident, 079 448 73 11