Jungfreisinnige des Bezirks Hinwil empfehlen alle 6 Vorlagen zur Ablehnung

Medienmitteilung vom 5. November 2014

 Die Jungfreisinnigen Bezirk Hinwil haben anlässlich ihrer Mitgliederversammlung vom vergangenen Samstag ihre Parolen für die Abstimmungen vom 30. November 2014 beschlossen.

Die Stadt Zürich geniesst bereits heute eine grosszügige Erschliessung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Kosten für die neue Tramverbindung Hardbrücke stehen in einem Missverhältnis zu dessen Nutzen, weshalb die Jungfreisinnigen ein Nein in die Urne legen werden. Die Jungfreisinnigen anerkennen zwar, dass der Ausbau des Bahnhofes Stadelhofen dringend notwendig ist, jedoch ist dieser Aufgabe des Bundes und wäre eine unnötige Belastung der Kantonsfinanzen. Die Klassengrössen-Initiative und deren Gegenvorschlag würden neben den kantonalen, auch die kommunalen Finanzen unverhältnismässig belasten und verschärft den akuten Lehrermangel.

Auf nationaler Ebene stimmen die Jungfreisinnigen Bezirk Hinwil ebenfalls drei Mal ein. Die Pauschalbesteuerungsinitiative verletzt die Steuerhoheit der Kantone. Die Jungfreisinnigen sehen keinen Grund, anderen Kantonen die Besteuerungsform ihrer Einwohnerinnen und Einwohner aufzudoktrinieren. Geschlossen Nein, sagen die Jungfreisinnigen zur wirtschaftsgefährdenden Ecopop-Initiative, welche uns bei dessen Annahme eine unsichere Zukunft bescheren würde. Schliesslich sagen die Jungfreisinnigen auch Nein zur Gold-Initiative. Die Unabhängigkeit der Nationalbank von der Politik hat sich bewährt. Ebenfalls ist es sinnvoll, einen Teil der Goldreserven nahe bei den Handelsbörsen zu lagern, zumal die dortige politische Lage sicher ist unddie mit dem Handel im Zusammenhang stehenden Transaktionskosten auf ein Minimum reduziert werden können.

http://www.zol.ch/bezirk-hinwil/hinwil/Jungfreisinnige-des-Bezirks-Hinwil-sind-auf-Ablehnungskurs/story/29874966